Cooles Accessoire für Kids und Erwachsene

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Meine persönliche Neuentdeckung des letzten Jahres war das Fimo Leder. Eigentlich habe ich es schon auf der Creative World in Frankfurt gesehen und habe Körbchen daraus gebastelt.

Das Material sah gut aus und ließ sich super verarbeiten, es blieb aber für mich in der DIY Bastel Ecke für ein paar Monate. Bis ich es endlich wieder in den Händen hielt, und zwar auf dem Tag der Wolle vom OZ Verlag. Zufällig kam es zusammen mit dem Craft & Chat für DIY Blogger.

Hier habe ich gesehen, wie cool die Ergebnisse sein können und wieviele Verarbeitungsmöglichkeiten es gibt.

In diesem Artikel zeige ich euch kleines, aber feines Projekt, das auch super für Anfänger geeignet ist.

Material und Werkzeug

Für die Mini Taschen braucht ihr folgende Materialien:

Fimo Leder Effekt* in verschiedenen Farben

Unterlage + Glasroller*

Schere

Cutter

Style Fix*

Druckknopf

Magnetverschluss

Kordel*

Etwas Klebeband

Tipps zur Verarbeitung von Leder Fimo:

Für das Fimo Leder braucht ihr die Clay Maschine. Wenn ihr keine habt, macht das auch nix. Ihr könnt die Masse auch mit einem Plexiglas-Roller o.ä. ausrollen. Mit der Clay Maschine ist es nur einfacher und gleichmäßiger.

Ich habe die Clay Maschine auch zum Mischen der Farben benutzt. Die Knete habe ich gefaltet, gerollt und geplättet, bis die Farbe der Masse gleichmäßig war.

Beginnt mit der Verarbeitung von hellen Farben und arbeitet hin zu dunklen und wascht euch zwischendurch die Hände. Die Pigmente in der Knetmasse färben relativ stark ab.

Es bringt auch etwas, zwischen den Farben die Arbeitsfläche abzuwischen, vor allem bei weißem Fimo. Das fängt sehr schnell Staub und Schmutz ein.

Achtung : Leder Fimo wird bei 130° C gebacken und nicht 110°, wie das normale Fimo.

Farben

Die Farben Blau, Schwarz und Senf sind so von Staedtler geliefert.

Die Farbe vom rohen Leder habe ich gemischt. Das Verhältnis ist ungefähr 85% weiß, 5 % Braun, 5 % Gelb und 5% Grau. Bevor ihr ein Riesenstück anmischt, versucht erst einmal eine kleine Menge. Von da aus könnt ihr die Verhältnisse übernehmen.

Schnitt

Hier könnt ihr den Schnitt direkt runterladen und ausschneiden.

Die Nahtzugaben sind bereits mit eingerechnet.

Rollt die Fimoschichten aus und backt sie nach den Hinweisen des Herstellers. Ihr könnt den Schnitt auf die unfertigen Rohlinge legen und das wegschneiden, was nicht gebraucht wird. Einmal gebacken, kann man das Fimo nicht neu ausrollen oder mischen.

Zuschnitt

Übertragt diesen Schnitt mit einem Fineliner auf das gebackene Fimo und schneidet es mit einer einfachen Schere zu.

Ich bevorzuge an dieser Stelle Cutter, weil sie eine saubere Linie schneiden.

Nehmt das Rechteck, das für die Kordel gedacht ist, und beklebt es von der linken Seite mit Klebeband. Das verstärkt das Fimo ein wenig und es bricht nicht beim Biegen.

Biegt das kleine Rechteck mittig und steppt es ebenso mittig an das Rückenteil.

Wenn ihr nicht die Nahtzugaben der Schlinge im Inneren der Tasche sehen wollt, könnt ihr ein weiteres Rechteck in der gleichen Größe zuschneiden und darauf mit Style Fix annähen.

Statt Nadeln oder Klammern hat sich für mich das nähbare doppelseitige Klebeband wirklich bewährt. Einfach an den Rand kleben und darauf die zweite Schicht fixieren.

So macht ihr das mit dem Vorderteil mit dem Eingriff. Klebt es fest und steppt es knapp an.

Dann setzt ihr oben die Tasche darauf und steppt sie entlang der oberen Kante an.

Verschluss

Einen richtigen Druckknopf könnt ihr natürlich auch einsetzen. Das müsst ihr aber als allererstes machen, bevor ihr anfangt zu nähen. Setzt erst die eine Seite des Verschlusses am Vorderteil an.

Steppt die Klappe an und setzt das Gegenstück vom Verschluss an.

Ich habe allerdings beim Verschluss geschummelt und den Druckknopf nur gefaked, weil ich die Optik super finde.

Verschlossen wird das Täschchen mit einem Magnetverschluss, den ich aus einer Verpackung für Zigarettenpapier ausgebaut habe und mit Sekundenkleber fixiert habe.

Übrigens kann man nicht nur Farben beim Fimo mischen. Man kann auch Prints imitieren, so wie ich es bei diesen beiden Täschchen gemacht habe.

Wie man diese und andere Prints zu Stande bringt, zeige ich euch in einem anderen Beitrag.

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