Mütze in Rippe 2×2 mit asymmetrischer Krone

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Hier findet Ihr die Videoanleitung für die coolen Mützen!

Wenn ich neue Modelle entwerfe, bin ich meistens dazu geneigt auch neue Garne auszuprobieren, neue Muster zu stricken und auch die Anleitung mit neuen Tipps und Tricks zu spicken.

Bei diesen Mützen liegt die Sache anders – ich habe mich in das Garn verliebt und finde die Rippe 2×2 so perfekt passend zu dem Projekt Mütze, dass ich unbedingt nach der beliebten Fischermütze ein weiteres Mützenmodell Stricken wollte.

Falls ihr mit mir schon die Fischermütze in Rippe 2×2 gestrickt habt, wird auch die Mütze in Streifen euch ganz viel Freude bereite. Sie ist kein bisschen schwerer und enthält die gleichen Elemente, wie den elastischen Maschenaschlag, Schlauch und Abschluss.

Die Streifen und die Farbgebung sind super cool und sportlich geworden und erinnern ein wenig an die Mode der 70er Jahre. Natürlich seid ihr da frei und könnt ganz einfarbige Mützen stricken, Farbblöcke oder ganz wilde Farbkombis aus Restgarnen.

Die Mützen sind in Rippe 2×2, Nadeln #2,5 mm, in Runden gestrickt, mit einem elastsichen Anschlag und asymmetrischer Maschenabnhme. Die Maschen an der Krone könnt ihr an 4 oder an 3 Stellen abnehmen.

Wolle

Die Wolle, aus der ich alle Mützen gestrickt habe, ist das Cashmere 16 fine von Lana Grossa und hat 320 m pro 50 g. Es ist ein extrem ergiebiges Garn und ich habe keinen Knäuel pro Mütze verbraucht.

Dieses Schnurgarn ist in sich sehr elastisch und besteht aus 80% Schurwolle, 10 % Kaschmir und 10% Polyamid. Nach der Wäsche wird die Mütze wunderbar weich und die Maschenzwischenräume werden mit leichten Flaum gefüllt.

Für die Mützen habe ich Farben Blau 41, Rosa 01, und Goldgelb 38, verstrickt.

Werkzeug

Hier* findet ihr alle Materialien und das Werkzeug, das ihr für die Mütze braucht.

Maschenprobe und Maschenanzahlberechnung

Bei dieser Maschenanzahlberechnung habe ich nicht den üblichen Dehnungsfaktor von 10-20% genommen, sondern die Dehnung ermittelt.

Strickt dazu unbedingt eine Maschenprobe. Am Besten strickt ihr eine kleine Probe in Runden. Das garantiert, dass die Maschen die gleiche Dichte haben, wie das endgültige Strickprojekt.

Messt dann die Strickdichte pro 5 cm in nicht gedehnten Zustand. Bei mir sind es 13 Maschen pro 5 cm.

Dehnt dann die Strickprobe soweit es geht, und messt in diesem Zustand die Strickdichte. Bei mir sind es 8 Maschen pro 5 cm.

Diese Werte müssen nun addiert und durch 2 geteilt werden für den Durchscnittswert.

(18+8):2=13 Maschen pro 5 cm

Die übliche Formel lautet KU : X x Y = Z

Die endgültige Maschenanzahl muss bei einer Maschenabnahme an 4 Stellen durch 4 teilbar sein. Das Ergebnis muss gerade sein.

Für die Größe von 55 cm Kopfumfang KU ist folgende die Berechnung:

55 : 5 x 13 = 143

Nächste Zahl wäre 144 — 144: 4 = 36

Für KU 52 und Maschenbanahme an drei stellen muss die Anzahl der Maschen durch 2 und duch 3 teilbar sein.

52 : 5 x 13 = 135,2 M

Nächste Zahl ist 132 — 132 : 2= 66 und 13:3= 44

Maschenanschlag

Für KU 52 cm schlage ich also 132 +1 M an. Zieht die letzte Masche über die erste, und zieht den Faden zu. So werden die Maschen im Kreis geschlossen.

Setzt an dieser Stelle den Maschenmarkierer für den Reihenanfang an.

Strickt dann abwechselnd 2 re M und 2 li M in Runden.

Schlauch stricken

Strickt ca. 14-15 cm Schlauch für eine kurze doppelte Krempe und eine breite einfache Krempe.

Streifen stricken

Bei den Streifen für die Mütze in Senf habe ich 2 Re Blau, 2 Re Senf, 6 Re Ros, 2 Re Senf, 2 Re Blau und 4 Re Senf gestrickt.

Bei der blauen und rosa Mütze habe ich abwechseln 2 Re Senf, 2 Re Blau gestrickt. Vor der Maschenbanahme habe ich 4 Re Blau gestrickt.

Maschenabnahme

Teilt die Maschenanzahl in 4 gleiche Teile auf. Hier sind es 144 : 4 = 36

oder teilt, so wie im Video, die Maschenanzahl durch 3, also 132:3= 36

Setzt alle 36 Maschen einen Markierer an, beginnend beim Reihenanfang. Die Markierer sitzen jeweils vor einer rechten Rippe.

Die Maschenabnahme findet in jeder Reihen statt.

Strickt 2 M bis zum Markiere. Strickt zwei Maschen links zusammen. Strickt weiter nach Muster bis zu den nächsten zwei Maschen vor dem Markierer. Nehmt auf diese Weise vor jedem Markierer in jeder Reihe die Maschen ab.

Wechselt bei Bedarf auf das Nadelspiel.

Nehmt auf diese Weise Maschen ab, bis nur insgesamt ca. 24-36 M übrig bleiben. Je wenige Maschen übrig bleiben, desto spitzer und länger wird die Krone.

Abschluss

Schneidet den Faden bei ca. 20 cm ab. Fädelt diesen durch die Wollnadel und zieht die Nadel mehrmals durch alle offenen Maschen. Zieht den Faden fest zu, verknotet und webt diesen innen ein.

Fäden einweben

Webt die Fäden sauber ein. Fädelt die Enden durch die Wollnadel, und zieht sie dem Maschenverlauf nach durch die passenden Farbstreifen. Schneidet die Enden knapp ab.

Auf diese Weise ist die Mütze beidseitig tragbar.

Wascht die Mütze von Hand in lauwarmem Wasser mit Wollwaschmittel. Lasst es anschließend ausgestreckt liegend trocknen.

PS: Versucht auch die vielen Tragevarianten, als Beanie, mit einfacher und zweifacher Krempe.

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