Nach unzähligen und langwierigen Experimenten, einem enormen Verbrauch an Farbe, Stoff und Nerven haben wir endlich eine schnelle und coole Art gefunden, wie man ohne aufwendige Druckverfahren einen Megaprint aufs Gewebe bringt. Dazu braucht ihr nicht einmal Zeichenskills, ihr bekommt einfach unsere. Die Zeichnung könnt ihr einfach weiter unter herunterladen.

Für den Print braucht ihr einen Stoff,  wie T-Shirt, Pullover, oder sonstwas bügelfestes, auf dem das Polaroid platziert wird. Dazu kommen zwei kleine Abschnitte Poli-Flex-Folie, auch bekannt als Transferfolie, in Grau und Weiß.  Ein Beispielshop ist verlinkt.

Da der Print sehr klein ist, und es sich nicht wirklich lohnt eine große Menge Folie zu bestellen, könnt ihr freundlich im nachbarschaftlichen T-Shirt-Shop nachfragen, ob ihr ein bisschen Verschnitt haben könnt.

Für die Zeichnung haben wir die Textilstifte von Ikea benutzt. Loppstarr- Stifte haben alle Basisfarben in Superqualität zu einem guten Preis.

Falls ihr nicht gerade die Megazeichner seid, und den Print nicht aus dem Effeff beherrscht, dann könnt ihr hier die Polaroidzeichung herunterladen. Wenn ihr ganz unsicher seid, macht eine Probezeichnung und dann einen Probeprint.

Druckt die Zeichnung einfach aus und trennt die einzelnen Schnittteile in Grau und Weiß voneinander, wie auf dem oberen Bild. Zeichnet sie auf die Folien und schneidet sie zu. Achtet auch auf die Verarbeitungsanleitung der Folien. Sie haben eine rechte und eine linke Seite. Denkt dran, dass wenn ihr auf die linke vorzeichnet, das Schnittteil spiegelverkehrt liegen muss.

Bügelt die Folie durch ein Tuch auf den Stoff. Unser Tipp: Fangt mit dem oberen Teil an, bügelt es auf mit etwas Druck ca. 30 Sekunden, je nach Anleitung. Dann setzt das nächste Teil an und geht genauso vor. So vermeidet ihr Verrutschen der Schnittteile.

Die Transferfolie ist gegen die Hitze durch klare Folie geschützt. Die muss für die weitere Verarbeitung – die Zeichnung – vorsichtig abgezogen werden.

Mit dem schwarzen Stift könnt ihr nun die Konturen der Polaroidkamera anzeichnen.

Mit den restlichen Stiften könnt ihr nun die Details ausmalen.

Laut der Anleitung  für die Stifte, könnt ihr die Zeichnung nach einer Stunde Wartezeit durch Bügeln fixieren.

Da wir alle unterschiedliche Materialien benutzen, lohnt ein Probestück allemal. Das kann man waschen und trocknen und das Ergebnis begutachten.

Wenn ihr alles riskiert habt und es direkt auf ein Kleidungsstück gebracht habt, dann solltet ihr das zukünftig von Links bei nicht allzu hoher Temperatur waschen .

Genauso schnell und simpel könnt ihr die Boombox printen. Hier findet ihr die Zeichnung dazu. Besonders gut sieht eine 2D Zeichnung auf einem Stoff der einen 3D Print hat aus, oder so etwas ähnliches, wie auf unserem Beispiel.


Kommentare

3 Kommentare zu „Bitte lächeln!“

  1. […] Nun könnt ihr den Schritt vorne und hinten zusammen nähen. An dieser Stelle könnt ihr euer Design anbringen. Wir haben diese Kleckse mit Transferfolie und Textilstiften designt, die Anleitung zu Arbeit mit der Folie findet ihr hier. […]

  2. […] benutzen diese Stifte bei jeder Gelegenheit. Zum Beispiel bei dem Print  Polaroidkamera im Artikel „Bitte lächeln!“. Hier haben wir sogar auf Transferfolie […]

  3. […] man mit Transferfolie arbeitet, haben wir in unserem Artikel “ Bitte lächeln!“ […]

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